Rosinenmaedchen Blog




Diesen Satz kennen alle. Immer wenn ein Foto gemacht werden sollte, wurde man als Kind ermahnt. Sei nicht so steif, sei lockerer, schau mal hier hin – und das Resultat führen einem heute die Eltern noch auf Geburtstagen zur Gaudi aller Freunde und der eigenen Kinder vor. Manchmal würde man sich freuen, wenn wenigstens ein Kinderfotograf im Einsatz gewesen wäre. Professionelle Kinderfotografie würde einen bestimmt nicht so verkrampft und unschön aussehen lassen.

Es fängt schon mit der Babyfotografie an: Dieses niedliche Etwas soll man also selbst sein. Auch die übrigen Kinderfotos haben oft nichts mit dem heutigen erwachsenen Menschen zu tun. Soll und muss es ja auch nicht. Das, was liebe Verwandte meist als Erinnerungsstücke und -fotos aufbewahren, ist Teil unserer eigenen Geschichte und Entwicklung.

Natürlich setzt ein professioneller Fotograf das Kind ins rechte Licht – ins richtige Bild. Anders als die meisten Eltern und fotografierwütigen Verwandten passiert das auch noch spielerisch. So wird eine Momentaufnahme (der Laie würde es als Schnapschuss bezeichnen) wirklich zu einem Dokument, zu einem Beleg der eigenen Entwicklung. Die Fotografie von Kindern wird dadurch zu einem besonderen Erlebnis. Der festgehaltene Moment strahlt weit in die Zukunft und verrät viel über das Kind auf dem Foto.

Dieser Eintrag wurde erstellt am Freitag, 11. September 2009 ist abgelegt unter "Allgemein, Erfahrungen".
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