Rosinenmaedchen Blog




Die Sauberkeitserziehung bei einem Kind ist die wohl mit schwierigste Aufgabe die Eltern in den ersten Lebensjahren meistern müssen. Nur wer viel Geduld und Liebe aufbringt wird sich von Pampers & Co. schnell verabschieden dürfen.
Bis zu einer Tonne Windeln verbraucht ein Kind in den ersten drei Lebensjahren. Und nicht nur das : Allein der Kauf einer Packung “Pampers” und die anschließende Entsorgung fressen einem Löcher in die Börse. Groß ist die Auswahl an Windeln und auch die Preise variieren da gewaltig.
Ich habe mich durch diverse Windelsorten der verschiedensten Hersteller “gewickelt” und habe immer wieder auf die gute,alte Pampers zurückgegriffen. Meiner Meinung nach das “Beste” was der Windelmarkt hergibt.
Nun aber wieder zurück zur “Sauberkeitserziehung”. Viele Fragen und die unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen gibt es da und es ist schwer da den richtigen Weg zu finden.
Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie kann man sein Kind an den “Gang” zur Toilette ranführen? Was wenn die Kleinen absolut nicht aufs “Töpfchen” wollen?
Das Thema “Sauber werden” sollte mit viel Geduld und wenig Eile behandelt werden. Fachleute raten vor dem zweiten Lebensjahr vom “Töpfchentraining” ab denn erst in diesem Alter ist das Gehirn eines Kindes im Stande seine Auscheidungsfunktionen zu kontrollieren.
Natürlich gibt es auch “Spätzünder” die das “Töpfchen” oder die Toilette verschmähen aber dies sollte kein Grund zur Sorge sein denn eine lange Lernphase und viel Zeit gehören zum sauberwerden einfach mit dazu. Im Schnitt tuen sich Mädchen da etwas leichter als Jungs.
Mit etwa anderhalb Jahren registriert ein Kind überhaupt erst das es ein “Geschäft” macht. Meist dauert es aber gut ein Jahr bis mit dem richtigen “Töpfchentraining” begonnen werden kann.
Häufiges “Üben” heißt übrigens nicht das sich der Erfolg schneller einstellt. Körperlich und psychisch kann man den Prozess nicht steuern und mit allzu viel Druck erreicht man oft Gegenteiliges.Hier noch ein paar sinnvolle Tipps:
Seien sie geduldig!!! Warten sie bei der Sauberkeitserziehung darauf das ihrem Kind klar wird dass das “Müssen” im Zusammenhang mit dem Toilettengang steht. Oft weisen die Kinder von allein auf eine volle Windel hin.
Ca. alle 20 Minuten “pinkelt” ein Kind in die Windel. Setzen sie es auf Verdacht aufs Töpfchen kann sich natürlich ein “Zufallstreffer” ergeben. Die “Toilettensitzungen” sollten anfänglich nicht allzu lange dauern und in angemessenen Abständen passieren oder wenn man in etwa abschätzen kann wann Zeit für das “große Geschäft” ist. Lob spielt dabi eine der wichtigsten Rollen. Sollte es also passieren das etwas ins Töpfchen geht - muß dies mit viel Lob unterstützt werden.
Ganz wichtig ist außerdem dem ganzen etwas Positives zu verleihen. Wer seinen Ekel äußert oder sich gar die Nase zuhält vermittelt dem Kind etwas “Negatives” getan zu haben. Außerdem wäre es verkehrt seine Enttäuschung bei einem ergebnislosen “Töpfchengang” zu zeigen und eine volle Hose ist wahrlich kein Weltuntergang. Auch das Lob sollte sich in einem normalen Rahmen bewegen da der gang zur Toilette ja etwas Selbstverständliches werden soll.
Ein Kind welches ergebnislos länger als eine Minute auf dem Töpfchen sitzt, verliert den Zusammenhang zwischen dem Geschäft und dem Töpfchen. Die Zeit der “Sitzung” sollte also nicht allzu lange dauern.

Dieser Eintrag wurde erstellt am Sonntag, 18. Januar 2009 ist abgelegt unter "Allgemein, Erfahrungen".
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2 Kommentare

  1. Markus Niesen:

    Hallo Jessica,

    du hast von diesem Artikel einen Trackback auf meinen Artikel zum Thema Sauberkeitserziehung auf dem Baby-Blog gesetzt. Ich finde in deinem gesamten Text aber keinen Link auf meinen Artikel.

    Ist dies nur ein Versehen oder ist dir die Bedeutung eines Trackbacks nicht klar?

    Markus

  2. Mandy:

    Früher wurden Windeln gewaschen und wieder verwendet. Das hat eine Menge Geld gespart.
    Das kaufen von neuen Windeln ist da natürlich die bequemere, aber auch teurere Art.

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