Rosinenmaedchen Blog




Alle Eltern werden in der heutigen Zeit zwangsläufig an diesem Punkt ankommen: Das Kind wird älter und fordert (vielleicht benötigt es sogar für die Schule Einen) einen Computer. Möglichst auch mit Internetanschluss und allem, was nun einmal dazugehört.

Dabei ist der Anschluss an das sogenannte "World Wide Web" jedoch das geringste Problem. Den hat man schnell selber eingerichtet oder von Bekannten einrichten lassen. Aber was ist mit der Sicherheit der lieben "Kleinen" im Internet? Immer wieder hört man ja davon, dass gerade Jugendliche zu viel von sich in diversen Foren und Chatrooms preisgeben. Oder schnell hat man sich auch einen Virus auf den Computer geladen , wenn man allzu unbedacht surft.
Ein weiteres Problem können die vielen Sex- und Videoseiten sein, auf denen die Kinder schon viel zu früh sehen, was sie besser nicht sehen sollten.

Alles in allem muss man sagen, dass NICHTS besser ist als die elterliche Kontrolle . Niemals sollte das Kind lange Zeit alleine im Internet unterwegs sein. Der sichere Blick von Mama oder Papa über die Schulter sollte Pflichtprogramm sein. Trotzdem will man als Kind oder Jugendlicher das Internet aber auch einmal alleine entdecken. Wenigstens für ein paar Minuten. Aber wie sieht es dann mit dem Schutz aus?

Generell sind aktuelle Antivirenscanner und Firewalls heutzutage ein "Muss", zusätzlich unterstützen können die sogenannten "Filterprogramme". Mit Hilfe dieser Programme haben sie eine effektive Kindersicherung , die ihr Kind vor "schlimmen" Inhalten im Netz schützen kann. Die jeweilige Filtersoftware kann von ihnen beliebig eingestellt werden. Viele Programme bringen von Hause aus eine "Blacklist" mit. Eine Liste auf der Worte stehen, die im Netz geblockt werden. Gibt ihr Kind beispielsweise "video" ein und sie haben das Wort "video" auf der "Blacklist" dann unterbindet der Internet-Filter für Kinder den Zugriff auf diese Seiten.

Auf der Seite des W3-Projektes habe ich einen sehr interessanten Artikel zu diesen Programmen gefunden. Dieser Artikel bezieht sich wiederum auf Testberichte der Computerfachzeitschrift "c’T". Diese hat diverse Anbieter von Filtersoftware genauer unter die Lupe genommen. Im Test zeigte sich, dass deutsche Filterprogramme mehr Seiten blockieren als amerikanische Pendants. Generell eigentlich keine schlechte Sache insofern mittels Blacklist / Whitelist selber Filter gesetzt werden können.

Im Schnitt kosten die meisten Programme zwischen 30 - 50 €. Viele von ihnen können jedoch meist 30 Tage kostenlos getestet werden. Somit kann man sicher sein nicht die "Katze im Sack" zu kaufen und ein Programm zu finden, das den Ansprüchen genügt.

Zum Schluss will ich euch zwei Downloads an die Hand geben, diese beiden Internet-Filter lohnen es in jedem Fall getestet zu werden.

Downloads :
Kindersicherung 2008
Parents Friend

Quelle :
W3Projekt

Dieser Eintrag wurde erstellt am Dienstag, 20. Januar 2009 ist abgelegt unter "Software".
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2 Kommentare

  1. Chris:

    Den erwähnten Artikel aus der Zeitschrift CT 372009 kann man übrigens auf der CT website für kleines Geld (60 Cent) runterladen. Oder man fragt den Computer-Nerd in der Familie oder Bekanntenkreis, der hat die Ausgabe sicher noch irgendwo rumliegen =D

  2. Christoph Cresces:

    Ich bin zwar noch nicht in der glücklichen Lage ein Kind zu haben, allerdings wird meines später zeitnah damit “aufwachsen”. Im gleichen Augenblick werde ich genauso großen Wert darauf legen (z.B. durch eine Firewall o.ä.) das es nur auf Kinderseiten surfen kann. man wird ja überhäuft mit schmutzigen Zeug.

    LG

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